Memento

Immer wieder fuhr Ich dort hin. Zu diesem leerstehenden alten Gebäude. Zu der leerstehenden Psychiatrie. Ich fühle mich dem Gebäude nahe weil ich mich diesen Menschen nahe fühle. Und als Ich durch die Räume dieses alten Gebäudes wanderte, erinnerte Ich mich an meine eigene Sterblichkeit und wie sehr mir die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt. 
Ich versuche die Zeit anzuhalten, den Augenblick noch ein bisschen länger festzuhalten. Mit der Fotografie tue Ich so als könnte ich das. Dann halte Ich für eine Weile ein Abbild dessen in den Händen, was einmal mein Moment war.